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Schulprogramm

Unter dem Dach unserer Schulstruktur besteht unser Profil bzw. das Leitbild unserer Schulprogramms aus drei Säulen: Soziales Lernen, ganztägig arbeitende Schule, Anschlussorientierung.

Soziales Lernen ist in allen Jahrgangsstufen und Schulformen verankert und umfasst viele verschiedene Bausteine: das Projekt "Faustlos" in der Förderschulklasse 2, die Einführungswochen für die 5. Klassen, das Kommunikatioinstraining sowie drei Mediationstage in der Förderstufe, die Einführung des Klassenrates im Jahrgangs 6 bzw. der entprechenden Förderschulklasse, drei Klassenfindungstage zu Beginn des Schuljahres in allen (neu zusammengesetzten) 7. Klassen und der Förderschulklasse 3, regelmäßige Klassenrats- und Klassenlehrerstunden in allen Jahrgängen. Im "Buddy-Projekt" erteilen Schüler/innen aus den 9. und 10. Klassen Stütz- und Förderunterricht in den Jahrgängen 5-7 in Kleingruppen. Außerdem gibt es einen sehr aktiven Schulsanitätsdienst, der für alle Schüler/innen jederzeit erreichbar ist und Ersthilfe sowie medizinische Erstversorgung bietet. Im 8. Schuljahr absolvieren alle Schüler/innen ein Sozialpraktikum, das im Ethik- bzw. Religionsunterricht vorbereitet und begleitet wird.

Seit einigen Jahren sind wir auf dem Weg zu ganztägig arbeitenden Schule, derzeit im sog. Profil 2; d. h. jede Klasse (mit Ausnahme der Förderschulklassen) hat verpflichtend mind. einen "langen" Schultag pro Woche. Ein wichtiger Aspekt ist dabei unser Rhythmisierungsmodell: Wir arbeiten in der Regel in 90-minütigen Einheiten, lediglich im 3. Unterrichtsblock kann es auch 45-minütige Unterrichtsstunden geben (Notwendigkeit teilweise bedingt durch die Stundentafel). In der Förderstufe wurden die drei Hauptfächer dabei in der Stundentafel um je eine Stunde erhöht, um im jeweiligen Fach sog. Lernzeiten einzurichten. Auf diese Weise werden nötige Übungs- und Wiederholungsphasen beim jeweiligen Fachlehrer ermöglicht. Zu diesem Konzept gehört außerdem, die Schüler/innen verstärkt dazu anzuleiten, Unterricht zu Hause vor- und nachzubereiten (Vokabeln lernen, Referate vorbereiten, Lesen etc.). Auf schriftliche Hausaufgaben verzichten wir in den Klassen 5 und 6. Wichtige unterstützende Maßnahme ist dabei, dass wir seit einigen Jahren in der Förderstufe jeweil eine Klasse mehr bilden als uns Lerngruppen zugewiesen werden, um die Schülerzahlen (auch mit Blick auf die Inklusion) möglichst gering zu halten. Die nötigen Lehrerstunden schaffen wir dabei aus eigenen Ressourcen. In den neu zusammengesetzten 7. Klassen führen wir Teile des Konzepts fort, so unterrichten wir in den Hauptschulklassen 7 eine Stunde mehr Deutsch und Mathematik als die Stundentafel vorgibt, in den Realschul- und Gymnasialklassen haben wir den Deutsch- und Englischunterricht um je eine Stunde erhöht, um Förder- und Übungsphasen durch die Fachlehrkraft im Regelunterricht zu ermöglichen. Wichtiger Baustein ist in diesem Konzept auch das sog. GSE-Band. Es ist nicht nur ein Element der Rhythmisierung, sondern vor allem ein Bereich, in dem - im Sinne eines ganzheitlichen Lernens - viele Kompetenzen in kleinen Gruppen ohne Notendruck entwickelt werden können. Bisher freiwillige Inhalte der ganztägig arbeitenden Schule werden vom Nachmittag auf den Vormittag verlegt und damit zu Pflichtunterricht. Im Rahmen der Entwicklung ganztägig arbeitender Schulen in Hessen wird dieser Ansatz von vielen als beispielhaft angesehen.

Unter Anschlussorientierung verstehen wir, nicht nur jede/n Schüler/in zu einem möglichst guten Abschluss zu führen, sondern ihr/ihm auch durch gezielte Maßnahmen und Beratung den bestmöglichen Anschluss an die Schulzeit an der GSE zu ermöglichen. Die Bausteine dieser Säule: Praktika, BeSo-Tage (=Berufs- und Sonderschule) und Vertiefte Berufsorientierung in der Förderschule; beruforientierende Elemente im GSE-Band der Klassen 5-7; Praxistage in den Hauptschulklassen 7-9; Wahlpflichtunterricht bzw. 2. Fremdsprache in den Jahrgängen 7-8 von Realschule und Gymnasium, gemeinsamer Wahlpflichtunterricht oder 3. Fremdsprache in den Jahrgängen 9-10 von Realschule und Gymnasium; 14-tägige Betriebspraktika in den Jahrgängen 8-9 der Realschule und dem Jahrgang 9 des Gymnasiums; diverse Exkursionen und Betriebsbesichtigungen; regelmäßige Schüleraustausche mit Australien, Frankreich, Polen und Spanien); Projekttage in Kooperation mit einzelnen Betrieben; jährliche Ausbildungsmesse im Forum unserer Schule.

Für unser Profil besonders wichtig ist uns neben diesen Säulen die Schaffung eines Schulklimas, in dem Lernen und Arbeiten möglichst angstfrei und unbeschwert gelingt. Deshalb wird das Fundament, auf welchem die drei Säulen stehen bzw. wachsen, bei uns mit "Bindung - Beziehung - Wertschätzung" bezeichnet. Dazu gehören Maßnahmen wie z. B. der Einsatz der Klassenlehrer mit möglichst vielen Stunden in der eigenen Klasse, regelmäßige Teambesprechungen in der Förderstufe und in einzelnen Klassenteams, gemeinsame Unternehmungen wie Wandertage oder Schulübernachtungen, Sport- und Bewegungsfeste, Projekttage, Schülerversammlungen bis hin zum von Schülern, Eltern und Lehrkräften organisierten Abschlussball am Ende der gemeinsamen Schulzeit.